1.1.2016

Hallo ihr Lieben ich grüss euch recht herzlich.
Eigendlich hatte ich ja vor einem Jahr den Plan diesen Blog immerwieder mit Neuigkeiten zu spicken.
Aber eben es blieb beim Plan.
Die letzten 15 Monate waren eine einzige , anstrengende , bereichernde und spannende Herausforderung.
Seid meinem letzten Eintrag E nde Februar ist einiges passiert.
Durch einen neuen, damals neuen Test ( EndoPredict ) im Kantonsspital Luzern konnte anhand einer Gewebeprobe meines Tumorgewebes bestimmt werden ob es sich lohnt eine Chemo zu machen. Nutzen / Kosten Rechnung für dmeinen Körper versteht sich.
Zum Erstaunen meines Onkologen ist der Bescheid neg . Heisst , die Risikoeinschätzung ist …..Die Wahrscheinlichkeit für eine Femmatastase innerhalb von 10 Jahren bei Patientin mit 5 jähriger endokriner Behandlung ist 8% .
Ich bin mir natürlich bewusst , dass das keine Garantie ist , genauso wenig wie eine Chemo.
Ich bin jedoch glücklich dass dieser Kelch an mir vorüber ist. ,)
Was mir aber zu denken gibt , ist die Tatsache ,dass anscheinend  ( so war es jedenfalls Jan 2015 )
Nur dem Spital Luzern angeschlossene Brustzentren diese Studie unterstützt haben. Dadurch, das viele Frauen von einer Chemo verschont werden , entgehen den Sptälern und Onkologen 40-50 Tausend Franken.
DAS SOLLTE ZU DENKEN GEBEN
4 Wochen Bestrahlung , jeden Tag blieben mir jedoch nicht erspart. Aber auch das ging vorüber.
Einige Nachwehen sind geblieben. Innere und äussere Müdigkeit die mich zeitweise anfällt wie ein Geist aus dem D unkeln.
Die letzten Blutwerte waren auch etwas unterhalb der Norm. Ich hab aber nachgelesen und es ist wohl auch den Bestrahlungen zuzuschreiben.
Ich nehme weiterhin Ingwer , Kurkuma und spritze Iscador ( MISTEL) ,Aufbaukalk  und weitere Naturprodukte.
Ich nehme auch einen Hormonblocker .5-10 Jahre. Der Beipackzettel mit den Nebenwirkungen  ist gefühlt 1Km lang. Sagt wohl alles. Ist aber meistens auszuhalten.
Ich fühle mich gut beraten von meinen Aerzten und Therapeuten Kollegen.
Ich werde immer mal wieder gefragt wie ich das so locker nehmen kann.
Ich glaube meine innere Einstellung zum Leben , Gesundheit oder Krankheit tragen da viel dazu bei.
Das Leben und seine manchmal abstrusen Ideen zu akzeptieren und nicht gegen sondern (wenn schon ) mit dem Leben zu leben.
Meine Ausbildung ( allem voran die Schenker Lebenspowermethode)
http://www.beaheer.ch/angebot/pers%C3%B6nlichkeitsarbeit/
und die vielen Jahre therapeutischer Arbeit  haben mich gelehrt mich selber nicht immer so wichtig zu nehmen..
Natürlich gibt es Momente an denen ich auch hadere, kurz ausraste ,schreien möchte und sogar kleine Deproanfälle habe.
Aber eben , es sind Momente die sich auf die gerade aktuelle Situation beziehen.
zb. wenn ich Ketten mache möchte und meine Finger schmerzen, als Nebenwirkung eines Medi das ich jetzt noch 5-10 Jahre nehmen soll.
Oder der Garten ruft ,gaaanz laut , und ich im Bett liege einen Krimi schaue und nicht in die Gänge komme....
gibt noch mehrere so Müsterli.
Dann ja dann bin ich kurzzeitig 5-10 Minuten sehr , sehr , gefrustet und tue mir unendlich leid.
Wenn der Anfall vorüber ist schätze ich alles umso mehr und sowiso fühle ich mich unendlich froh dass mein Leben so ist wie es ist..
 Es ist das einzige das ich habe.Also macht es ja wenig Sinn es nicht zu wollen.

Ach ja und 60 bin ich auch geworden umgeben von Familie und lieben Freunden, was meinem Gluggern Gen enorm gut getan hat.
Das ist Leja die mich das Laufen lernt. Da es ihr völlig Wurst ist ob mich meine Fussgelenke schmerzen. Sie will raus und mit dem Grosi spielen

Ja es waren 15 bewegende Monate , ALLE Emotionen waren darin eingepackt. So mussten wir auch von unserm Vater Abschied nehmen.
Das tat sehr weh.  So nahe ist alles beisammen .

Ich freue mich dass du dich für mich und meine Geschichte und meine Arbeit interessierst

nur das Beste für dich und bis bald vielleicht im realen Leben 2016

deine Bea

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